La Aurora

Unser jüngstes Projekt
La Aurora im Norden von Guayaquil.

Im Norden, an der Ausfallstraße der Millionenstadt Guayaquil liegt das kleine Dorf La Aurora. Die arme Bevölkerung wächst auch hier durch die stetig anhaltende Landflucht. Mit Gelegenheitsjobs halten sich die Familien über Wasser. Vor allem sind es auch hier die Frauen, die die Familien zusammenhalten und um das Lebensnotwendige kämpfen.
Seit März 2011 unterstützen wir ein kleines Pfarreizentrum.

LaAurora_B1Unsere erste Aktion dort war der Ausbau der Kinderkrippe und des Kindergartens. Diese dringend notwendige Einrichtung war an ihre Grenzen gekommen.

 

 

 

Unsere Hilfe:

Die Räume wurden erweitert, Küche und sanitäre Anlagen renoviert, notwendiges Mobiliar und die Matratzen für den Mittagsschlaf angeschafft. Beschäftigungsmaterial und Spiele standen auf der Liste. Der Hof wurde überdacht, um gegen die Tropensonne und den Regen zu schützen. Gesundheitsvor- und fürsorge sowie die altergemäße vorschulische Förderung der Kinder sind jetzt gewährleistet. Unser einheimisches Team vor Ort unterstützt und begleitet die Erzieherinnen, die teilweise von „Hilfe für Guasmo“ bezahlt werden.

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Hier sind die Kinder jetzt vor Sonne und Regen geschützt.
Wir finanzieren außerdem den Schulbesuch größerer Kinder in staatlichen Schulen.



Ausbildungszentrum La Aurora



Daneben entstand das Ausbildungszentrum La Aurora.  Die bewährte Konzeption unserer Hilfe werden wir auch hier umsetzen: Ohne Sozialarbeit keine Bildungsarbeit. Vor allem die Frauen können sich hier in verschiedenen Kursen Kenntnisse erwerben, die hilfreich sind bei der Suche nach einem Arbeitsplatz.

Erste-Hilfe-Kurs für Frauen in La Aurora
Erste-Hilfe-Kurs für Frauen in La Aurora




Unsere Mitarbeiterinnen in Guayaquil-La Aurora



Unsere großartige Stütze ist Marialorena Pacheco, die uns bereits über 20 Jahre begleitet und seit 6 Jahren die Arbeit koordiniert und verantwortlich zeichnet für die Verwendung unserer finanziellen Zuwendungen. Einige unserer Paten kennen sie von den Patenreisen, wo sie als Dolmetscherin und Organisatorin eine große Hilfe war.
Kontakte zu halten und zu pflegen ist immer wichtig. Eine unserer besten ehemaligen Mitarbeiterinnen im Centro ISE, Ingrid Torres, die zuerst als Sekretärin tätig war, dann im Abendstudium die Ausbildung als Sozialarbeiterin absolvierte, danach in verschiedenen großen Firmen als Beraterin tätig war und ist, hatte eigentlich immer den Wunsch, für unseren Verein da zu sein. Wir konnten sie wieder gewinnen!! Nun engagiert sie sich als Supervisorin und Koordinatorin für unsere Stipendiaten und deren Familien, neben ihrer Tätigkeit in einer Firma. Vertraut und kompetent mit diesem Aufgabenbereich, weist sie nun auch unsere jüngste Mitarbeiterin Angie Castellanos ein, die, wie Ingrid damals, im Abendstudium sich als Sozialarbeiterin vorbereitet und tagsüber nun für uns praktisch tätig ist.

v.l.n.r.: Marialorena Pacheco, Ingrid Torres, Angie Castellanos
v.l.n.r.: Marialorena Pacheco, Angie Castellanos, Ingrid Torres