Unsere Geschichte

Bis heute wurde Hunderten von Kindern der Weg zu Bildung geebnet.
Mit erfreulichen Erfolgen.

Der Wahlspruch von „Hilfe für Guasmo“: Wissen ist Befreiung.
Die Aktivitäten seit 1986.

1986 Entscheidung von Johannes Graupner, Fabrikant aus Kirchheim, ein Hilfsprojekt in Ecuador auf den Weg zu bringen. Ursula Hauser nimmt die Herausforderung der Durchführung an.

1987 – 1992 Im Armenviertel Guasmo werden erste Einrichtungen zu beruflicher
Qualifikation geschaffen, dazu eine einfache medizinische Station und
eine Kinderkrippe, um Müttern Zeit für Ausbildung zu geben.

1992 Ursula Hauser, Motor und langjährige Vorsitzende des Vereins, begibt sich zum ersten Mal in die Urwaldregion um das Quellgebiet des Amazonas. Dort, in der kleinen Gemeinde Puerto Napo, werden bis heute Mädchen und junge Frauen in ihrer Berufsfindung und –ausbildung unterstützt.

1992 – 1994 Kinderkrippe und Sanitäranlagen im Kindergarten im Guasmo werden überholt, eine neue Zisterne verbessert das Trinkwasser, eine Bäckerei die Brotversorgung. Für die Betreuung von Patenkindern und deren Familien wird eine Sozialarbeiterin engagiert.

1994 Eintragung des Vereins unter dem Namen „Hilfe für Guasmo e.V.“ ins Vereinsregister beim Amtsgericht Kirchheim/Teck.

1995 – 2000 Mit der Hilfe engagierter Lehrer im Guasmo wird erfolgreich versucht, Kinder und Jugendliche mit Freizeitangeboten von der Straße zu holen. Das „Centro I.S.E.“ wird eingerichtet (I.=instruir, S.=saber, E.=educar – lehren, wissen, erziehen). Dort werden Grund- und Aufbaukurse für alle Altersgruppen angeboten, berufsqualifizierende Einrichtungen mit Werkzeugen und Maschinen ausgestattet. Der Neubau der Primarschule wird mitfinanziert. Die Zahl der Patenschaften steigt.

Seit 2000 In Salasaca, einem kleinen Dorf in den Anden, beteiligt sich der Verein zusammen mit anderen Organisationen an der Finanzierung baulicher Verbesserungen für die Dorfschule und übernimmt dort ein Lehrergehalt.

2000 – 2004 Die Nachfrage nach Kursen im Centro I.S.E. steigt. Deshalb entsteht 2004 in Anlehnung an das Centro das in eigener Regie des Vereins geführte Abendgymnasium „Colegio Hermann Hesse“. Es war damals eine der ersten Einrichtungen dieser Art, die vom zuständigen Bildungsministerium anerkannt wurde.

2001 Der Vereinsvorsitzenden Ursula Hauser wird das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

2003 Ursula Hauser erhält für ihr Engagement nach einem Beschluss des Nationalkongresses die Verdienstmedaille des Staates Ecuador.

2004 – 2009 Im Guasmo steigt die Nachfrage nach Kursen weiter und im Jahre 2009 droht das Centro aus allen Nähten zu platzen. Deshalb wird nach reiflicher Planung und Überlegung eine bauliche Erweiterung in Angriff genommen. Mit Hilfe des Club Rotary International wurde die Ausstattung mit finanziert.

2010 Der Erweiterungsbau wird feierlich eröffnet.

2011 Die finanzielle Verantwortung und organisatorische Leitung des Centro können nun in einheimische Hände gelegt werden. Es trägt sich fortan selbst und läuft weiter. Das gibt dem Verein Raum für Neues: Ursula Hauser kommt in Kontakt mit einer kleinen Pfarrei in La Aurora, einem Siedlungsgebiet an der nördlichen Stadtgrenze von Guayaquil. Auch dort wird Hilfe dringend benötigt.

2012 Der Kindergarten in La Aurora wird renoviert

2013 Auf dem Gelände der Pfarrei wird ein kleines von „Hilfe für Guasmo“ finanziertes Familienbildungszentrum gebaut und eingeweiht.

2014 Ursula Hauser übergibt den Vereinsvorsitz in jüngere Hände, steht aber als Ehrenvorsitzende weiter mit Rat und Tat zur Verfügung. Ihre Nachfolgerinnen hat sie persönlich in den Projekten in Ecuador vorgestellt.

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