Erfolge

Kleine Hilfe - große Wirkung

Amadita, Ruben und Roland schreiben dankbare Briefe.
Pedro, Lydia, Pilar und Isabell warten noch auf Paten, die sie unterstützen.
Geben wir auch diesen Kindern eine Chance! Jede regelmäßige Hilfe ist willkommen.

 

Ohne Sozialarbeit ist Bildungsarbeit nicht möglich.

Diese Kinder, in schwierigen Familienverhältnissen lebend, täglich konfrontiert mit Gewalt innerhalb der Familien und der Kriminalität in ihrem Wohnviertel, schaffen es nicht alleine. Eine Sozialarbeiterin (auch im Urwald) begleitet sie und greift mit den Müttern und Familien alle erzieherischen und
sozialen Themen und Probleme auf.

 

Beispiele aus Puerto Napo:

Aida, Rita, Jimena und viele andere sind einen anderen Weg gegangen
als ihre Mütter. Ohne die finanzielle Begleitung ihrer Paten hätten sie
nie eine Chance gehabt.

 

Aida, 1992 mit 13 Jahren die „Mutter“ der Familie, ohne Aussicht auf eine Ausbildung, konnte mit unserer Hilfe die Schule besuchen, ihr Abitur machen, studieren und ist heute als Lehrkraft im Colegio angestellt.
Rita hat die Leitung einer eigenen Werkstatt übernommen.
Nelly hat als Beste ihr Lehrerinnenexamen bestanden. Sie alle qualifizieren sich weiter in Fernkursen der Universität. Die Studiengebühren sind sehr hoch und ohne unsere Hilfe nicht finanzierbar.

 

Deysi konnte erst mit 18 Jahren ihre Ausbildung als Schneiderin in der Academia beginnen. Sie ist augenblicklich die Älteste unter den 13-14 Jährigen. Als Kleinkind bekam sie durch einen Sturz einen Hörschaden,
der nicht bemerkt wurde. Erst im Schulalter wurde deutlich, dass Deysi fast taub ist und daher in der sprachlichen Entwicklung zurück.
Schüchtern und isoliert von der Gemeinschaft begann sie vor 1 Jahr ihre Ausbildung. Durch unsere Hilfe konnte ein Hörgerat  beschafft werden.
Ein zweites ist noch notwendig. Jedoch, die Lebensqualität dieses verschüchterten Mädchens hat sich schon jetzt total geändert.
Mit offenem strahlendem Gesicht nimmt die bisher isolierte Schülerin
am Unterricht und am Leben teil.
Nicht nur durch Ausbildungshilfen verbessert der Verein das Leben junger Menschen. Viele Familienschicksale sind geprägt von schweren Krankheiten, die nur in Spezialkliniken behandelt werden
können – unbezahlbar für Menschen, die die Kosten selbst finanzieren müssen. Durch unsere Unterstützung wird Hoffnung konkret.

 

 Beispiele aus Guayaquil: Raus aus dem "Dreck":

Stellvertretend für Hunderte von Jugendlichen, die im Bildungszentrum
CENTRO ISE lernen, beschreibt der Leiter folgende Beispiele:

 

Maria ist eine von 65 Kindern und Jugendlichen, denen wir durch ein Stipendium die Chance geben, zur Schule gehen. Seit fünf Jahren zählt sie zu unseren Patenkindern. Sie ist inzwischen 14 Jahre alt. Ihre Mutter ist schon lange tot, weil die Familie keinen Arzt bezahlen konnte. Der Vater starb an Tuberkulose, die Großmutter wohnte weit entfernt im Hochland; auch sie lebt nicht mehr.

 

Allein auf sich gestellt, betreut von unserer Sozialarbeiterin, fand Maria Unterschlupf in der Hütte von Nachbarn. Das Stipendium aus Deutschland und die persönliche Begleitung ihres Paten geben ihr das Bewusstsein: "Ich bin nicht allein!" Zielstrebig und mit besten Noten macht sie ihre Schulausbildung.

 

Einige unserer Stipendiaten sind nach Abitur und Studium nun Lehrer in unseren Projekten. Andere stehen kurz vor dem Examen als Ingenieure, Verwaltungsangestellte, Computerfachleute. Sie haben die Chance, die sich ihnen bot, konsequent ergriffen.

Da ist die 9 jährige Marlyn. Sie besucht die 5. Klasse mit hervorragenden Leistungen. Vor zwei Jahren starb der Vater an einem Gehirntumor. Die familiäre Situation ist sehr traurig, da sie den Tod des Vaters nicht überwunden hat. Die 30 Jährige Mutter muß nun alleine für ihre vier Kinder sorgen. Als Putzfrau verdient sie $10 in der Woche. Marlyn und ihre Familie leben in der Hütte der Großeltern mit Urgroßeltern, Onkeln und Tanten – insgesamt 18 Personen.
Von dem Gesamteinkommen werden Strom und Wasser finanziert. Das Geld reicht kaum für das Nötigste. Die Mahlzeiten fallen sehr karg aus. Hunger ist an der Tagesordnung. Diese Not hindert Marlyn nicht, die besten Noten ( 1 plus) zu bringen.

 

Joselyn ist 11 Jahre alt und besucht die 7. Klasse. Sie ist froh darüber, dass sei ausgezeichnete Leistungen hervorbringt und jeden Tag neues lernt, ebenso ihre Schwester Alison  14 Jahre alt, die das Colegio besucht im ersten Grundkurs.
Die Situation der Familie ist sehr leidvoll. Vier von den 5 Töchtern leiden an einer schweren unheilbaren Augenkrankheit –LEUCOMA. Sie müssen alle drei Monate zur Kontrolle in die Augenklinik – Kosten je $ 24,--. Die zusätzliche kontinuierliche Behandlung kostet pro Mädchen  vierteljährlich $ 50,--. Dazu kommen die täglichen Augentropfen, mtl. $ 15,--, die dringend notwendig sind, um frühzeitiges Erblinden zu verhindern. In der Familie fehlt das Geld, um diese Kosten zu finanzieren. Seit 2004 lebt der Vater nur von Gelegenheitsjobs, aufgrund seines Alters hat er nur geringe Chancen. Die Mutter verdient mit verschiedenen Tätigkeiten unregelmäßig $ 4,-- am Tag, die noch nicht einmal für die Lebensmittel reichen.
Die Arztbesuche sind für sie nicht mehr finanzierbar. Die Krankheit ist schon weit fortgeschritten und die Mädchen werden bald erblinden, wenn sie ihre Tropfen nicht nehmen.
Es ist bemerkenswert, mit welcher Energie die Mädchen in der Schule arbeiten, um so viel Wissen wie möglich sich anzueignen vor ihrer Erblindung. Ihre Dankbarkeit für jede Unterstützung ist sehr groß.